20111029

Wunderschönes Österreich

War gerade in einem Restaurant mit meinen Eltern, bin dementsprechend scheiße gelaunt.
Warum kann ich mir nicht einfach die Fresse zunähen, damit ich dieses Loch nicht weiter stopfen kann?!
Screw this.


Wie auch immer.

Ich war vor einer Woche in der Steiermark und wollte mal ein paar Bilder posten, die ich gemacht habe.

Wir sind im Auto gefahren, ich weidete gerade im Anblick der schönen, mit Schnee bepuderten Bergspitzen, als wir plötzlich ganz von 20 cm tiefem Schnee umgeben waren! Es war so wunderschön! Ich kam so richtig in Weihnachtsstimmung. Wir bauten einen Schneemann, hatten hitzige Schneeballschlachten... und wir fraßen. Viel. Viel zu viel.
Aber egal, ist ja schon eine Woche her...







Fraß³... Nutella! Oh Gott, dem Zeug bin ich sowas von ausgeliefert... 




Ich weiß nicht, was da am Rand passiert ist...











Eine steirische Pussy!




Lothar Matthäus?! Haha! :D


Entschuldigt, sind etwas viele Bilder...


Ich werde bis Mittwoch in Ungarn bleiben, danach kommt wahrscheinlich eine Freundin zu mir, für ein paar Tage.
Hurra.
Ich sollte lernen.

le petit français

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le petit français

dancer

8boom8: (via rainbowcrasher)

Gestern bin ich eine Stunde gerannt (2 x 30 min, in der Früh & am Abend) und eine Stunde geschwommen.
Es hat sehr gut getan und die Waage zeigt auch einen Kilo weniger an, was nach dem Restaurantbesuch heute sicher hin ist.

Der Lehrer sagte bei dem Gespräch (siehe Post Finally) zu mir, er hätte schon lange gewusst, dass ich Probleme mit dem Essen habe.
Ich frage mich ständig, woher?
Mir war klar, dass er wusste, dass ich Probleme hatte, aber die Ess-Probleme?
Woran hat er das gemerkt?
Ich merke es zwar eigentlich auch, wenn eine Person eine Essstörung hat, ehrlich, ich gehe in eine Restaurant und ich könnte dir sofort jeden Menschen in dem Lokal, der eine Essstörung hat, zeigen.
Beim Essen sieht man es einfach sofort, man spürt es instinktiv. (Man bezieht sich hier auf
Essgestörte.) 
Aber das ist was anderes, wenn man selbst betroffen ist, oder nicht?
Und der Lehrer hat mich noch nie im Leben essen sehen.
Selbst bei der Skiwoche nicht.
Ich habe immer nur getrunken und triumphierend gegrinst.

Nun, bei ihm könnte es entweder sein, dass er einfach eine hervorragende Menschenkenntnis hat, oder selbst betroffen war/ist (wobei letzteres, also dass er gegenwärtig betroffen ist, höchst unwahrscheinlich ist).
Das erfahre ich wohl erst nach der Matura... (=Abitur)

Ich hatte ein interessantes Gespräch mit einer Achtklässlerin.
Das hat mir die Angst vor der Matura genommen. Ich kann's packen, wenn ich will. Ich muss mir nur selbst in die Eier treten und mich zum Lernen bringen.
Ich merke mir Dinge, die mich interessieren, sehr einfach und schnell.
Geschichte dieses Jahr ist interessant. Ich kann es mir merken.
Physik verstehe ich. Ich kann es mir genauso merken.
Mich interessiert Geografie, (weil ich gerne reise, leider interessiert mich das, was wir im Unterricht machen nicht die Bohne...) ich kenne jedes Land der Welt und deren Hauptstadt.

Eine Klassenkollegin ist gerade in Chicago, ich beneide sie so!

Ballet-0199

Ich habe über mich nachgedacht. Über meine frühe Kindheit.
Ich bin einmal, da war ich noch im Kindergarten, glaube ich, vor dem Spiegel gestanden, ich war auf meinen Bauch fixiert.
Wie der heraussticht, dachte ich. Wie ekelhaft, wie hässlich, ich muss abnehmen, aber wie?
Dauerwerbesendungen versprechen schnellen Gewichtsverlust, man muss sich einfach mit irgendwelchen Schmetterlingsförmigen Maschinen bekleben und schon nimmt man ab. Wieso geht das nicht so einfach?
Ich zog den Bauch ein, es fühlte sich toll an.
So will ich sein, dachte ich. So dünn.
Ich atmete aus, mein Bauch wuchs.
Verzweifelt warf ich mich auf das Bett und betastete ihn.
Er war weg.
Ich griff nochmal hin.
Oh ja, mein Bauch war flach.

Leute, ich habe geweint vor Freude darüber, dass mein Bauch flach war. Wie alt war ich da? 5?
Was ich allerdings nicht wusste war, dass dieser flache Bauch nur im Liegen flach war. Sobald ich aufstand, verschwand er.
Ich war verzweifelt.

Im Freibad, auf der Leiter zur Rutsche fühlte ich mich immer widerlich, seit ich denken kann. Ich habe keinerlei Erinnerungen, an eine Zeit, in der ich mich nicht widerlich gefühlt habe, auf den Treppen oder Sprossen hinauf zur Rutsche. Die Leute stehen um dich herum, eine lange Zeit. Sie haben alle genug Zeit, um dich zu inspizieren, deinen Körper zu analysieren.
Wenn irgendjemand gelacht hat, auf der Treppe oder auf der Leiter, wusste ich, sie lachen über mich.
Oder ich bildete mir ein, es zu wissen.
Ich wollte weinen.
Warum muss ich denn überhaupt rutschen? Der Preis dafür ist zu hoch.
Und wenn ich mich in die Rutsche setzte, starrte mich immer der hinter mir Stehende an. Er starrte sicher meine Speckröllchen an.
War es das wert?
10 Sekunden rutschen gegen mindestens 5 Minuten Paranoia, Selbstzweifel und Selbsthass.
Bald entschied ich, dass es das nicht wert war und ich rutschte nie mehr.
Bis heute nicht.

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Ich gehe morgen um 8 wieder schwimmen, in der Hoffnung, dass die Halle leer sein wird. Oder fast leer.
Wer geht am Sonntag um 8 schon in die Schwimmhalle?

Ich werde es zumindest tun.

Gute Nacht!

(Nochmals danke für all die lieben Kommentare! Es baut mich so auf! ♥)

Love,
Robyn

20111028

Ekelhaft

Ich fühle mich so ekelhaft fett! Ich habe so viel gegessen in den letzten Tagen.
Ich habe die Kontrolle über meinen Körper komplett verloren, ich war so schwach...
Und es schmerzt so, wenn mir meine Eltern sagen "Du bist wirklich schlank geworden!", denn ich bilde mir immer ein, man wird die 2 Kilo sehen, die ich zugelegt habe, bald wird man sie sehen...
Ich habe Angst davor!

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Ich möchte mich übrigens für die lieben Kommentare bedanken!
Es freut mich sehr, dass meine Posts gelesen werden und noch mehr freut es mich, wenn ich Reaktionen bekomme! (:
Danke!

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Am 14. November kommt ein Lehrer wieder in die Schule, den ich seit Anfang der Sommerferien nicht gesehen habe. Er unterrichtet jetzt wo anders.
Als er noch hier war, hatte ich eine ähnliche Beziehung zu ihm, wie zu dem Lehrer zurzeit. 
Ich möchte prinzipiell, dass Leute, die mich lange nicht gesehen haben, sich wundern wie sehr ich mich verändert habe.
Ich werde versuchen, noch 5 Kilo bis zum 14. abzunehmen.
Wenn ich das schaffe, habe ich insgesamt 15 Kilo abgenommen.
Zurzeit sind's 8...
Vor kurzem waren's 10.
Verdammt.

Ich lasse verdammt nochmal nicht zu, dass ich fett und faul werde!
Ich lasse nicht zu, dass sich meine Noten verschlechtern!
Ich lasse nicht zu, dass ich morgens um 6 die Decke über den Kopf ziehe, statt raus zu gehen und zu rennen.
Ich lasse nicht zu, dass mein Zimmer in Unordnung versinkt.
Ich werde mir selbst die helfende Hand reichen und mich aus dem Unheil ziehen.

Ironischerweise schubst mich dieselbe Hand, nämlich meine eigene, gleichzeitig ins Unheil hinein, nämlich noch tiefer in diese verdammte Essstörung. 

Ich habe überlegt, ob ich mich nicht selbst heilen kann.
Kann ich mich denn nicht selbstständig gesund ernähren?
Viel Obst, viel Gemüse, etwas Fleisch, Reis, selten Süßes, kaum Junk Food.
Ich stehe oft morgens da, überlege ob ich etwas essen soll oder nicht.
Ist es denn nicht gesund, zu frühstücken?
Warum plagt mich dann das schlechte Gewissen?
Ich könnte das Wiegen doch auch lassen. Das tägliche zumindest.
Es ist eine Zeit lang so einfach!
Jeden Tag ist die Zahl entweder die gleiche oder kleiner.
Aber sobald ich etwas mehr esse, wird sie größer, ich werde deprimiert, traue mich nicht auf die Waage, dadurch verliere ich die Kontrolle, nehme zu, werde noch deprimierter.
Ein Teufelskreis.

Mein Bruder jammert schon, dass er rausgehen möchte.
Ich werde neben ihm joggen, war heute schon einmal.

Vielleicht kann ich nochmal zum Computer und etwas ausführlicher schreiben.

Love,
Robyn

20111025

"Du hast nicht die Beine dafür"

Wenn ich nach Hause komme, ist das erste, was ich mache, zum Kühlschrank gehen.
Ich reiße die Tür auf und starre das ganze Essen an.
Manchmal nehme ich mir eine Mini Portion, meistens nicht.
Dieses Kühlschrankritual ist eigentlich aus einem einzigen Grund entstanden:
Ich will immer wissen, was hier ist, was mich in Versuchung bringen könnte.
Wenn ich den meistens halbleeren Kühlschrank so betrachte, die Reihen von Essen widerliche Kalorien, meine schlimmsten Feinde.
Ich möchte meine Feinde genau kennen, wissen, wo genau sie sind.


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Gestern, beim Theaterkurs haben wir improvisiert.
Wir waren eine Gruppe, hatten ein paar Minuten zur Besprechung und dann ging's ab auf die Bühne.
Wir saßen da, 4 Mädchen, der Schauspieler sollte reinkommen und wir sollten über ihn lästern.
Ich habe größtenteils Sachen wie "Er schlägt sicher Frauen" gesagt, Dinge, die ihn wahrscheinlich nicht verletzten. Die anderen hingegen gingen vielleicht etwas zu weit, einge Sprüche gingen echt unter die Gürtellinie ("Er sieht so schwul aus! Sieh dir doch mal seine Haare an! Und ur dürr, oh mein Gott, er hat ja ur keine Muskeln! Wie ein Mädchen!").
Es war nur eine Szene aber trotzdem ist es verletzend.
Danach war ich allein mit dem Schauspieler auf der Bühne, der Lehrer nannte das Thema.
"Im Palmers Shop".
Ich nahm ein imaginäres Höschen in die Hand: "Findest du das sexy?"
Er sah fast angewidert an mir herunter. "Du hast nicht die Beine dafür."
Ein Schlag in die Fresse.
Ich stammelte danach nur irgendeinen Blödsinn, er setzte noch eins drauf:
"Gibt's das auch in Übergrößen? Oder vielleicht eine Stützstrumpfhose oder so?"
Ich blickte hilflos zum Lehrer, er sagte "Okay, danke, nächste Gruppe."
Nach der Szene setzte ich mich auf die andere Seite des Raumes. Der Schauspieler sah mehrere Male zu mir rüber.
Dann kam er zu mir, setzte sich neben mich.
"Was ist los?"
"Nichts."
"
Das war doch nicht ernst gemeint."
Ich lächelte.
Ich weiß, dass es nicht ernst gemeint war, es war eine Szene, es war Schauspiel.
Ich war ihm nicht böse, ich war nur verletzt, von den Worten, von seiner Rolle, nicht von ihm.
Es tat trotzdem verdammt weh.

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20111024

Finally!

What the hell, die Blogs, die ich regelmäßig lese, sind weg!
Also, auf meinem dashboard steht "Sie lesen zurzeit keine Blogs regelmäßig". 
Ich werde sie aber wieder suchen...

Hatte heute endlich das Gespräch mit dem Lehrer!
Berichte weiter unten davon!




Heute war seltsam, essenstechnisch.
Ich habe den ganzen Tag nichts gegessen, vor kurzem kam ich nach Hause und hatte furchtbaren Heißhunger! Und das obwohl ich heute... hm... 5 Zigaretten geraucht habe? Vielleicht, ich weiß nicht, ich zähle das nicht so...
Ich habe ungefähr 500 kcal verschlungen, was nicht so dramatisch ist.
Btw, hier sind die coolen Zigaretten, von denen ich euch erzählt habe:


Camel Click and Roll. Die sind echt gut.
Da ist eine kleine Kugel oder sowas drin, bevor man sie raucht muss man die zerdrücken und dann hat die ganze Tschik intensiven Minzgeschmack, der einen (verhältnismäßig) frischen Atem macht.


Nun zum Gespräch:
Wir haben uns ausgemacht, wir treffen uns um zehn vor 2 bei den runden Tischen, um 20 vor 2 hatte ich aus.
Meine beste Freundin hat mich überrascht und saß vor der letzten Stunde vor meiner Klasse, was mich wirklich gefreut hat.
Ich bin mit ihr nach der Schule kurz eine rauchen gegangen und dann wieder zurück, zu den runden Tischen.
Mein Herz klopfte, ich war unsicher.
5 vor 2, ich setzte mich zu einem der Tische, überlegte, mir einen Kaffee zu kaufen, ließ es aber.
Dann kam er, lächelte, winkte mich zu sich.
Wir gingen in eine Klasse. Er schien etwas ungeduldig und abgelenkt, was mich zusätzlich verunsicherte.
Ich dachte daran, einen Rückzieher zu machen, aber dieser Gedanke brachte mich dazu, mich innerlich zu ohrfeigen. So blöd kann ich doch nicht sein!
Ich warnte ihn vorher, dass er nach diesem Gespräch der einzige sei, der so ziemlich alles über mich wusste. Und dass das für mich auch etwas interessantes und neues sei.
Er lächelte, sagte irgendwas von "Alles kann ja sowieso keiner wissen."
Ich war wieder etwas sicherer, also ließ ich alles aus mir heraussprudeln, einige Sachen, die ich mir vorher schon durch den Kopf gehen lassen habe und einige, die mir spontan einfielen.
Sein Ausdruck veränderte sich schlagartig.
Von etwas gestresst, etwas ungeduldig zu mitfühlend und aufmerksam.
Vielleicht auch etwas schockiert, aber das ließ sich so genau nicht bestimmen.
Ich redete und redete, ergänzte Dinge, die er schon wusste, erklärte Dinge, die ich mal gemacht habe und die er nicht verstand. (Oder vielleicht doch? Wahrscheinlich...)
(Wie das eine Mal in der dritten, als ich fast die ganze Stunde auf der Toilette war, mir die Seele aus dem Leib kotzte und er zwei Klassenkolleginnen nach mir schickte. Die eine fand mich nicht, die andere fand mich sofort. Wieder in der Klasse schrie er mich an, war stinksauer. Ist ja auch verständlich, auf die Frage "Wo warst du?! Was war los?!" antwortete ich mit "Nix.")

Ich redete über all die Selbstzweifel, den Selbsthass, das Gefühl, beim Kotzen meine Probleme mit rauskotzen zu können, was mein Vater mir angetan hat, was dieser eine mir angetan hat (darüber schreibe ich vielleicht später genauer), den Hunger, das Glücksgefühl, all die Ängste, all den Schmerz, das Blut, die Wut, die Trauer.
Alles, alles, alles. 

Einige Dinge konnte ich nicht aussprechen. Ich saß da, die Arme um die Knie geschlungen, den Blick starr nach vorne gerichtet.
"Ach, wie soll ich das in Worte fassen?"
Lange Pause.
Ganz langsam versuchte ich, die Worte auszusprechen, sie brannten wie Feuer.
"Ich verstehe schon... Quäl dich nicht."
Es war so angenehm. Zuerst fühlte es sich schrecklich an, das Ganze wieder aufleben zu lassen, aber dann wurde es befreiend. 
Nach einiger Zeit fragte er dann, ob ich noch etwas sagen möchte oder ob er jetzt reden dürfte. 
Es hätte natürlich tausende Dinge gegeben, die ich noch ergänzen wollte, aber das waren unbedeutende Details, also hörte ich jetzt zu.
Zu dem Punkt mit den Selbstzweifel sagte er ich sei so talentiert, begabt, ich solle mich nicht von anderen fertig machen lassen.
Er sagte, "Was habt ihr Mädels bloß mit diesem Schlankheitswahn?" aber das war am Anfang. Ich hätte dazu sagen sollen, es ist nicht nur der Schlankheitswahn.
Wenn alles außer Kontrolle gerät, habe ich mich doch immer noch unter Kontrolle. Über meinen Körper darf nur ich allein bestimmen, zumindest meistens.
Dann sagte er, Männer stünden nicht auf dürre Frauen und dass ich eine sehr attraktive junge Frau sei (oder sowas in der Art, kann sein, dass es anders gemeint war oder ich es unbewusst verdreht habe).
Er sagte auch, dass er mein Essensproblem schon bemerkt hatte, aber er wusste nicht, dass es so extrem (er verwendete ein anderes Wort, aber das fällt mir gerade nicht ein!) sei. Und dass er das meiste von dem, was ich gesagt habe, geahnt hat.
"Wie?"
"Naja, ich muss dich nur anschauen und ich weiß es einfach. Man merkt sowas."
"Aber wie? Was mache ich denn?"
"Wie du redest, wie du dich gibst, wie du sprichst, dich bewegst. Alles."
Er sagte auch; (ist jetzt nicht wortwörtlich, aber ungefähr): "Ich verstehe, dass du lieber mit mir redest, als mit irgendeinem anderen Lehrer. Wahrscheinlich weil du ahnst, dass ich ähnliches erlebt habe (ich nicke). Aber ich bin kein Psychologe. Und ich glaube, es wäre gut für dich, wenn du vielleicht mal mit einem redest."
Und noch etwas sagte er, das mir zu denken gab:
So wie er es verstand hätten mich schon viele wie Dreck behandelt (da hat er verdammt recht), was dazu führt, dass ich mich selbst wie Dreck behandle. (wieder richtig) Das wiederum hat zur Folge, dass ich Menschen anziehe, die mich wieder wie Dreck behandeln.
Ach gott, ich kann mich zurzeit so schlecht ausdrücken!
Als er es sagte, klang es viel weiser.

Auf den Punkt gebracht wollte er mir zu verstehen geben, dass, wenn ich mich nicht meiner Vergangenheit stelle, wird das alle meine Beziehungen belasten, ich könnte Dinge kaputt machen, die ich nie kaputt machen wollte.

Er war so verständnisvoll.
Die ganze Sache war goldrichtig.


 


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Hat sich überhaupt irgendwer diesen elendslangen Post durchgelesen oder schreibe ich nur für mich? ;)
love,
Robyn



20111023

Eine Erklärung? Oder Ausrede?

Ich glaube, ich versuche das, was ich durch die Essstörung an Jugend und Sorglosigkeit verloren habe, in Form von exzessiven Parties, Alkohol und Sex wiederzubekommen.

Ich bin doch dämlich.


(Hab ich bei Madeleine gefunden. Toller Blog!)


I know, I should know better.

You are a shooting star, that's why you are my favourite

Da bin ich wieder!
Bilder werde ich später hochladen, einige sind noch auf dem anderen Laptop.
Ich muss sagen, es war wirklich wunderschön!

(Das ist nur ein kurzer Zwischenbericht, ich muss ins Bett!)

Pia hat mich gefragt, was "depat" heißt; also... Ich vermute stark, dass dieser Ausdruck nur innerhalb österreichischer Grenzen verwendet wird und er wird mit doppel p geschrieben, daher heißt's dann deppat. (Die betreffende Person, siehe Post "Screw this shit", hat es allerdings immer mit einem p geschrieben, was ihren hohen Intelligenzquotienten, mal wieder, unter Beweis stellt und ich es daher übernommen habe, um ihren Intellekt hervorzuheben.)
Also deppat kommt vom Ausdruck "Depp" und heißt so etwas wie... verblödet? So ungefähr. :)
Falls ich irgendeinen speziell wienerischen oder österreichischen Begriff verwende, den nicht jeder deutschsprachige versteht, sagt es mir bitte! Ich merk's manchmal selbst nicht :)


Morgen ist hoffentlich endlich das Gespräch mit dem Lehrer, das er letztes Mal verschoben hat.
Ich möchte mich nicht vollkommen isolieren, aber so wie ich mich kenne, wird aus diesem Vorhaben nichts.

Wenn ich Sorgen habe, verstecke ich mich.
Meine Essstörung wird dann zur warmen Höhle, ein kuscheliges Loch, das mich gleichzeitig einhüllt und ausschließt. Warm und eiskalt zugleich.
Ich kenne die Menschen um mich; "Robyn, was ist los? Na komm, rede mit mir. Na komm. Ach, du willst nicht? Schön, dann verrecke doch. Scheiß drauf."
So sind sie doch alle, nicht wahr? Kurz bist du interessant, wenn du ein-, vielleicht zweimal melancholisch gelaunt bist. Sobald es aber normal wird, bist du wieder vollkommen uninteressant.
Dann ist das deine neue Identität.
Oh, falls du mal umkippst, oder überfahren wirst, dann wirst du natürlich zur Attraktion! Sowas passiert ja nicht alle Tage.
Naja, und um genau der Isolation vorzubeugen, möchte ich den Lehrer einweihen. Er hat mir schon so oft angeboten, mit ihm zu reden. Bis jetzt habe ich die Zeit, die er mir geschenkt hat, immer mit leerem Gelaber gefüllt.
"Ach, meine Eltern sind geschieden, mein Vater ist so gemein, BLA BLA BLA."
Ich möchte jetzt gnadenlos die Wahrheit sagen. Dann gibt es ja doch eine Person, die alles über mich weiß. Die nackte Wahrheit.

Irgendwie beängstigend und angenehm zugleich.

Ich frage mich, ob ich echt die Eier haben werde, das Ganze aus mir heraussprudeln zu lassen.
Wenn nicht, werd ich mir extra welche Besorgen, nur um mich kastrieren lassen zu können, ich würd's verdammt nochmal so sehr bereuen.
Er schenkt mir zwei ganze Stunden seiner Zeit, worauf ich bereits seit fast einem Monat warte und sollte es wirklich so kommen, dass ich nichts herausbekomme, weiß ich echt nicht, was ich mit mir anstelle.
Wie auch immer, irgendwie bin ich abgelenkt und zerstreut...
Ich sollte mir den Fingernagel am Zeigefinger ganz abfeilen. Es ist unangenehm beim Kotzen.

Essenstechnisch war dieser kleine Steiermark-Ausflug die reinste Katastrophe. Je weiter weg ich von Wien war, desto größer war mein verdammter Appetit, ich trau mich gar nicht auf die Waage.
Ein kleiner Trost ist, dass ich gestern sage und schreibe 16 km gewandert bin, undzwar nicht im Spaziertempo, sondern von einem Husky gezogen. Bergauf und bergab. Letzteres ist anstrengender.
Ich hab Muskelkater im Rücken.

Na gut, ich lege mich jetzt echt hin!
Gute Nacht!


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Ich habe in den letzten 4 Tagen nicht geraucht und es fehlt mir nicht.
Trotzdem freue ich mich morgen auf eine Zigarette.

Oh, und in meinem nächsten Post stelle ich euch ganz besondere Zigaretten vor.
Die habe ich vor kurzem entdeckt, die sind wirklich gut!